Zeitsprung Hamburg

Eine Zeitreise in Bildern
Geschichte wahrzunehmen ist nicht einfach, wenn das tägliche Leben mit all seinen Facetten ununterbrochen weitergeht. Es erfordert einen Moment des Innehaltens und der sehr bewussten Rückschau. 30 bis 40 Jahre sind seit unserer ersten Bestandsaufnahme vergangen, die Standorte der „alten“ Motive wiederzufinden war oft abenteuerlich. Und der Vergleich immer überraschend. In den frühen 1970er Jahren begannen wir anhand von Bildbänden, die Hamburg in den sogenannten Gründerjahren zeigten, das Gestern mit dem Heute zu vergleichen und haben auf spannenden Stadtspaziergängen dem verlorenen und vergangenen nachgespürt. Dabei sind viele Fotos entstanden, deren Wert erst jetzt ersichtlich wird. Eimsbüttel z.B. strahlte seine „rote“ Vergangenheit als Arbeiterstadtteil noch in den 1970er Jahren aus. Die Vielfalt der Läden und Kneipen, die bezahlbaren Wohnungen, die ruhigen Hinterhöfe machten das Leben hier gemütlich, beinahe dörflich, jeder kannte jeden, man sprach viel miteinander. Was ist heute hier und anderswo in Hamburg anders geworden? Wie werden die Veränderungen wahrgenommen. Ist unser  Rückblick nur nostalgisch oder ist das Lebensgefühl tatsächlich ein anderes und kann man das bewerten?

„Zeitsprung Eimsbüttel“ und „Zeitsprung Hamburg“ wurden im Januar und Februar 2018 in der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel in der Galerie Morgenland gezeigt, „Zeitsprung Hamburg“ im gleichen Jahr von April bis Juli als 202. AZ-Ausstellung in der Stadtbücherei Uelzen.

2019 sind beide Ausstellungen vom 3. September bis 26. Oktober im Hamburg-Haus des Bezirksamtes Eimsbüttel im Doormannsweg 12 zu sehen. 

Marlies Kuschmann
Hans-Ole Kuschmann

 

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