Zeitsprung Hamburg

Eine Zeitreise in Bildern
Geschichte wahrzunehmen ist nicht einfach, wenn das tägliche Leben mit all seinen Facetten ununterbrochen weitergeht. Es erfordert einen Moment des Innehaltens und der sehr bewussten Rückschau. 30 bis 40 Jahre sind seit unserer ersten Bestandsaufnahme vergangen, die Standorte der „alten“ Motive wiederzufinden war oft abenteuerlich. Und der Vergleich immer überraschend. In den frühen 1970er Jahren begannen wir anhand von Bildbänden, die Hamburg in den sogenannten Gründerjahren zeigten, das Gestern mit dem Heute zu vergleichen und haben auf spannenden Stadtspaziergängen dem verlorenen und vergangenen nachgespürt. Dabei sind viele Fotos entstanden, deren Wert erst jetzt ersichtlich wird. Eimsbüttel z.B. strahlte seine „rote“ Vergangenheit als Arbeiterstadtteil noch in den 1970er Jahren aus. Die Vielfalt der Läden und Kneipen, die bezahlbaren Wohnungen, die ruhigen Hinterhöfe machten das Leben hier gemütlich, beinahe dörflich, jeder kannte jeden, man sprach viel miteinander. Was ist heute hier und anderswo in Hamburg anders geworden? Wie werden die Veränderungen wahrgenommen. Ist unser  Rückblick nur nostalgisch oder ist das Lebensgefühl tatsächlich ein anderes und kann man das bewerten?

„Zeitsprung Hamburg“ ist vom April 2018 bis Ende Mai in der Stadtbücherei Uelzen als 202. AZ-Ausstellung zu sehen. 

 

Marlies Kuschmann
Hans-Ole Kuschmann

 

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